Unterstützungsbrief von Monsignore Schneider

Liebe Anhänger von Salve Corda!

Mit tiefer Freude komme ich, um der großen Allianz um die Herzen Jesu und Marias, die Sie ins Leben gerufen haben, meine spirituelle Unterstützung zu geben. Vor dem Hintergrund einer beispiellosen globalen Krise ist Ihr Ziel, konkret auf ihren Aufruf zu reagieren, absolut aktuell.

Diese Verehrung der Herzen Jesu und Marias entwickelt sich heute sehr stark, und das ist absolut wesentlich. Leider werden die präzisen Bitten an Christus und die Heilige Jungfrau, die untrennbar mit dieser Verehrung verbunden sind, allzu oft vergessen. Das große Verdienst von Salve Corda besteht gerade darin, dass es an ihre zentrale Bedeutung erinnert und seine Tätigkeit auf ihre Umsetzung gründet.

Außerdem fehlt es heute an der Einheit unter den Gläubigen. Der Ansatz von Salve Corda entspricht diesem Bedürfnis, indem er eben ein "Bündnis" ist und nicht eine neue Bewegung, die sich zu den vielen anderen gesellt. Ja, angesichts der Widrigkeiten unserer modernen Welt müssen wir uns unter dem Banner der Herzen Jesu und Marias vereinen und ihre Forderungen in unserem Leben umsetzen.

Erinnern wir uns an die schönen Worte der Hoffnung der Heiligen Jacinta: "Es ist nie zu spät, sich an die Herzen Jesu und Marias zu wenden".

Daher segne ich von der Kathedrale Unserer Lieben Frau von Fatima in Kasachstan aus das Bündnis Salve Corda und lade die Gläubigen ein, sich ihm anzuschließen. Möge Ihr Weg weiterhin auf Demut, dem Geist des Gehorsams und dem Glauben an den endgültigen Sieg der Heiligen Jungfrau beruhen.

In Kana sagte Maria zu den Dienern: "Was er euch sagt, das tut". Die Diener gehorchten und das Wunder geschah.

Heute gilt das Gleiche: Tun wir, was die Heilige Jungfrau in Fatima von uns verlangt hat, und Gott wird den Völkern die Gnaden der Bekehrung und des Friedens gewähren, die die Welt so dringend braucht.

+ Athanasius Schneider, Weihbischof der Erzdiözese St. Maria in Astana